Blutdruck

Das Herz hat die Aufgabe, Blut im Kreislauf zu zirkulieren - es funktioniert als Pumpe. Da das Kreislauf-System geschlossen ist, geht mit jedem Pumpen auch der Druck in dem Kreislauf kurzfristig hoch. Der Druck des Blutes im Kreislauf wird gemessen in Millimeter Quecksilbersäule, kurz "mmHg".

Wenn sich das Herz zusammen zieht, ist der Druck am höchsten. Dieser obere Wert wird als "systolischer" Blutdruck bezeichnet. Entspannt sich das Herz zwischen den Schlägen um sich mit Blut zu füllen, fällt der Druck im Kreislauf auf den unteren Wert, den "diastolischen" wert zurück. Bei einem Blutdruck von 120/70 mmHg (gesprochen 120 zu 70) schwankt der Druck im Gefäßsystem also zwischen 120 und 70 mmHg.

Der Blutdruck ist in den verschiedenen Bereichen des Körpers jedoch unterschiedlich. Ohne weitere Ergänzung spricht man vom arteriellen Druck in den großen Schlagadern auf Herzhöhe, gemessen per Manschette am Oberarm. Richtigerweise mit der Ergänzung "peripher", im Gegensatz zum "zentralen" Blutdruck (am Herzen).

Gemäß Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht man ab einem Blutdruck von 140/90 von Bluthochdruck und bereits ab 130/85 von spricht man von einem "hoch normalen" Blutdruck.

Peripherer Blutdruck

Im Rahmen einer Gefäßaltermessung mit agedio erheben wir auch den peripheren Blutdruck der Person und bemessen diesen an den Grenzwerten der WHO. Heraus kommt neben dem konkreten systolischen und diastolischen Blutdruck ein Indikator auf einer farbigen Säule.

 

Blutdruck Skala Gefäßaltermessung

 

Die Säulen sind entsprechend ab 130/85 gelb (mäßig) und ab 140/90 rot (hoch) eingefärbt.